So ähnlich titelte kürzlich golem.de

Ob Kickstarter nun seinen Sweetspot gefunden hat oder die große Talfahrt noch folgt – es ist auf jeden Fall eine Phase der Ernüchterung. Zum Glück. Die Euphorie und der Glaube, dass Erstaunliches mit genügend Fürspruch schon irgendwie aus dem Nebel einer guten Idee entsteht hat einige Projekte reich aber nicht unbedingt erfolgreich gemacht.

Selbst Hütchenspieler können gute Imagefilme produzieren – vielleicht sogar die besten. Aber es ist auch die Aufgabe von Kickstarter den Ruf als Investiotionsplattform zu sichern und als Glücksspiel in Verruf zu geraten. Es ist zu hoffen, dass damit ein Trend einsetzt.
Die Angst, dass wundersame Sterne völlig unvorhersehbar am Himmel aufgehen hat selbst Venture-Capital Geber in das Fundament von Luftschlössern investieren lassen. Vor 14 Jahren hat es das so ähnlich schon gegeben. Niemand hatte eine Ahnung vom Internet aber alle wussten dass es wohl ziemlich gut werden würde. Auf keinen Fall wollte man das verpassen – also wurde investiert bis die Blase platzte.

Mit dem Ende des großen Rausches auf Kickstarter wird diesmal vielleicht schon vor dem dicken Ende die Reißleine gezogen. Enttäuschte Investoren sind zukünftige kritische Investoren. Und dann müssen gute Ideen sich wieder behaupten und gegen Skepsis durchsetzen können.

Denn das macht eine gute Idee letztlich aus. Lange nach dem der 3 Minuten-Spot mit den “wow’s” und “awseome’s” ausgefadet ist.